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Wir haben Dexter’s
Geschäft - das immer noch substanzstark ist - jetzt in die
Hände von Frank Rooney und Jim Issler bei H.H. Brown gelegt. Diese
Männer haben eine außerordentliche Performance für
Berkshire erreicht und sind kampferprobt mit den
außergewöhnlichen Veränderungen, die die Schuhindustrie
durcheinandergewirbelt haben. Dexter wird in Teilen 2002 von einigen
verlustbringenden Verkaufsabschlüssen aus dem letzten Jahr
getroffen werden. Danach glauben wir, daß unser
Schuh-Geschäft wieder ordentliche Gewinne abwerfen wird.
MidAmerican Energy, wovon
wir 76 % auf voll-verwässerter Basis halten, hatte 2001 ein gutes
Jahr. Die ausgewiesenen Gewinne sollten auch in 2002 beachtlich
wachsen, vorausgesetzt, daß die großen
Goodwill-Abschreibungen, die die Gesellschaft geschultert hat, nach den
neuen GAAP-Regeln anerkannt werden.
Im letzten Jahr tauschte
MidAmerican einige Grundstücke in England gegen Yorkshire Electric
mit 2,1 Millionen Kunden. Wir beliefern nunmehr 3,6 Millionen Kunden in
Großbritannien und sind dort der zweitgrößte
Stromversorger. Wir haben ähnlich wichtige Aktivitäten in
Iowa sowie bedeutende Kraftwerke in Kalifornien und den Philippinen.
MidAmerican - das mag Sie
überraschen - besitzt auch den zweitgrößten Makler
für Wohnimmobilien im Land. Wir sind der Marktführer in
einigen großen Städten, hauptsächlich im Mittelwesten,
und haben letztens wichtige Firmen in Atlanta und Südkalifornien
übernommen. Letztes Jahr haben wir unter mehreren lokal bekannten
Firmennamen etwa 106.000 Transaktionen mit einem Wert von fast $ 20
Milliarden abgewickelt. Ron Peltier hat dieses Geschäft für
uns aufgebaut, und es ist wahrscheinlich, daß er in 2002 und den
folgenden Jahren weitere Firmen übernehmen wird.
Unter Berücksichtigung
des rezessionären Umfeldes, das sie plagte, haben sich unsere
Einzelhandelsaktivitäten in 2001 gut geschlagen. Bei den
Juwelieren fielen die Umsätze auf gleicher Fläche 7,6 %, und
die Vorsteuer-Margen lagen bei 8,9 % im Vergleich zu 10,7 % in 2000.
Die Eigenkapitalrendite blieb hoch.
Die Umsätze auf
gleicher Fläche blieben bei unseren Wohnmöbel-Läden
ebenso unverändert wie die Marge, 9,1 % vor Steuern, die dieses
Geschäft verdient. Hier ist die Eigenkapitalrendite ebenfalls hoch.
Wir expandieren weiterhin
sowohl bei den Juwelen als auch bei den Wohnmöbeln. Besonders
möchten wir erwähnen, daß Nebraska Furniture Mart ein
gigantisches 42.000-m²-Geschäft baut, das von Herbst 2003 an
Kansas City und die weitere Umgebung versorgen soll. Trotz des Erfolges
von Bill Childs Philosophie wird dieses Geschäft Sonntags
öffnen.
Die großen
Akquisitionen, die wir Ende 2000 anstießen - Shaw, Johns Manville
und Benjamin Moore - sind in großartiger Weise durch ihr erstes
Jahr mit uns gekommen. Charlie und ich wußten schon zum Zeitpunkt
unseres Kaufes, daß wir bei Bob Shaw, Jerry Henry und Yvan Dupuy
in guten Händen waren - und wir bewundern ihre Arbeit heute noch
mehr. Zusammen haben diese Geschäfte vor Steuern etwa $ 659
Millionen verdient.
Kurz nach dem Ende des
letzten Jahres kauften wir für 4.740 Berkshire A-Aktien (oder die
gleichwertige Anzahl B-Aktien) 12,7 % Minderheitsanteile von Shaw, was
bedeutet, daß wir jetzt 100 % des Unternehmens besitzen. Shaw ist
unser größtes Geschäftsgebiet außerhalb der
Versicherungen und wird in Berkshire’s Zukunft eine große Rolle
spielen.
Unser gesamtes Einkommen in
2001 aus dem Bereich Flug-Service - und noch etwas mehr - stammt von
FlightSafety, unserer Piloten ausbildenden Tochter. Ihre Gewinne
stiegen um 2,5 %, obwohl die Eigenkapitalrendite leicht gefallen ist,
was auf Investitionen in Höhe von $ 258 Millionen für
Simulatoren und andere Sachanlagen zurückzuführen ist. Mein
84-jähriger Freund Al Ueltschi führt FlightSafety mit
derselben Begeisterung und Unternehmergeist, den er seit 1951 zeigte,
als er $ 10.000 investierte, um die Firma zu gründen. Wenn ich Al
mit einer Reihe von 60-jährigen bei unser Hauptversammlung
aufstellte, wären Sie nicht in der Lage, ihn ausfindig zu machen.
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