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Warren Buffett hält Manager zum Verzicht auf Buchhaltungstricks an

14.Oktober 2006 | Kategorie: Warren Buffett

Derzeit stellen mindestens 140 US-Unternehmen interne oder öffentliche Untersuchungen an, in denen die Bewilligungspraxis von Aktienoptionen geklärt werden soll. Dabei wird der Frage nachgegangen, ob Optionen rückwirkend zu Zeitpunkten gewährt wurden, an denen die Aktienkurse der Unternehmen niedrig standen. Dies würde eine Art “eingebauten” Gewinn für diejenigen Führungskräfte bedeuten, die diese Optionen erhalten haben.

Aus diesem Grund hält Warren Buffett die Spitzenmanager von Berkshire Hathaway dazu an, der Verführung von Buchhaltungstricks zu widerstehen. In einer Mitteilung vom 27. September, die von der Financial Times veröffentlicht wurde, drängt Buffett seine leitenden Angestellten zu garantieren, dass ihre Handlungen legal sind und auch akzeptiert würden, sofern sie auf der Titelseite einer Zeitung ständen.

Bereits am 26. Juli führte die amerikanische Börsenaufsicht SEC die umfangreichste Überarbeitung der Regeln zur Bezahlung von Führungskräften seit 14 Jahren durch. Demnach müssen die Unternehmen erstmalig ab 2007 den Wert ihrer Aktienoptionen erklären und darüber hinaus darlegen, wie sie das jeweilige Bewilligungsdatum gewählt haben.

Die Gewährung von Aktienoptionen ist damit sechs Jahre nach dem Ende des New-Economy Booms weiterhin aktuell. Daran ändert auch die ergebniswirksame Bilanzierung von aktienbasierten Mitarbeitervergütungen, die seit diesem Jahr in den USA durchgeführt wird, offensichtlich wenig.

http://quote.bloomberg.com/apps/awHQZuJltVuY#

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