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Berkshire Hathaway meldet 33% Gewinnanstieg

7.August 2007 | Kategorie: Warren Buffett

Für das 2. Quartal 2007 veröffentliche die von Warren Buffett geführte Investmentholding Berkshire Hathaway einen Gewinnanstieg um 33%. Demnach lag Berkshires Quartalsgewinn bei 3,1 Mrd. $ oder 2.018 $ je Klasse-A Aktie. Dabei haben sich die Investmentgewinne im Vergleich zum Vorjahr auf 608 Mio. $ mehr als verdoppelt. Ohne Investmentgewinne lag das Quartalsergebnis bei 2,5 Mrd. $, was einem Gewinnanstieg um 22% entspricht. Berkshires Quartalsumsatz legte um 13% auf 27,3 Mrd. $ zu.

Darüber hinaus hat es den Anschein, dass Warren Buffett momentan eine Menge Investmentideen hat. So erwarb Berkshire Hathaway im 1. Halbjahr 2007 Aktien in einem Gesamtwert von 11,5 Mrd $. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum waren es nur 4,6 Mrd. $. Berkshires Aktienverkäufe lagen in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres bei ungefähr 2 Mrd. $.

Obwohl Warren Buffett für fast zehn Milliarden Dollar netto Aktienkäufe tätigte, gelang es ihm nicht, das von Berkshires operativen Einheiten hereinströmende Bargeld vollständig zu investieren. So bilanzierte Berkshire Hathaway per Ende Juni liquide Mittel in Höhe von 47 Mrd. $. Damit nahm der Barmittelbestand auf Sicht von einem Jahr um stolze 5 Mrd. $ zu.

Welche Aktien Warren Buffett im einzelnen kaufte, wurde noch nicht vollständig veröffentlicht. Fest steht, dass er mit der Burlington Northern Santa Fe (BNI), der Norfolk Southern Corp (NSC) und der Union Pacific Corp (UNP) zuletzt drei verschiedene Eisenbahngesellschaften erwarb. Zudem hat er in diesem Jahr seine Beteiligungen an der Wells Fargo Bank kräftig aufgestockt und ist eine 3 Mrd. $ Beteiligung an Johnson & Johnson, einem Unternehmen aus dem Dow Jones Index, das Pharmazeutika, Medizintechnik-Produkte und Konsumgüter vertreibt, eingegangen. Darüber hinaus erwarb Berkshire Hathaway kürzlich eine geringe Beteiligung an Kraft Foods, Amerikas größtem Lebensmittelhersteller.

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