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Warren Buffett zu Berkshire’s PetroChina Aktivitäten im Sudan
24.Februar 2007 | Kategorie: Warren Buffett
Warren Buffett’s Investmentholding Berkshire Hathaway wurde in verschiedenen Medienberichten vorgeworfen, durch seine Beteiligung an dem chinesischen Ölunternehmen PetroChina Co. Ltd. (PTR) indirekt die Verbrechen im Sudan zu unterstützen. Nach Berichten von Menschenrechtsorganisationen wurden im Sudan zuletzt rund 200.000 Menschen von regierungsfreundlichen Truppen umgebracht.
PetroChina entstand 1999 aus der Abspaltung der staatseigenen China National Petroleum Corporation (CNPC), die auch heute noch über 88% der ausstehenden Aktien von PetroChina besitzt und umfangreiche Förderaktivitäten im Sudan unterhält. Das Unternehmen gilt mit einer aktuellen Marktkapitalisierung von über 200 Mrd $. als chinesischer Branchenführer.
Warren Buffett legte nun in einer offiziellen Stellungnahme von Berkshire Hathaway dar, dass PetroChina kaum Einflussmöglichkeiten auf die Investitionspolitik seines Mutterkonzerns CNPC hat. Zudem würde das Einstellen der Förderaktivitäten im Sudan die dortige Menschenrechtslage nicht verbessern. Stattdessen würde ein Ausstieg von PetroChina der sudanesischen Regierung einen höheren finanziellen Anteil an den Öleinnahmen verschaffen. Warren Buffett hält es daher nicht für unmoralisch, Aktien an PetroChina zu halten.
Warren Buffett ist im April 2003 bei PetroChina eingestiegen. Der durchschnittliche Kaufpreis je Aktie lag bei 1,70 HK$. Der Wert von Berkshire’s Aktienpakets hat sich bislang ungefähr verfünffacht. Berkshire Hathaway hält insgesamt rund 1,3% an PetroChina und ist damit neben der chinesischen Regierung größter Einzelaktionär.

