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Durch einen Aktiensplit
wird die Anzahl der ausgegebenen Aktien erhöht, um den Aktienkurs
optisch zu verbilligen, beziehungsweise die Aktie leichter handelbar zu
machen. Bei einem 2 zu 1 Aktiensplit erhält der Aktionär eine
zusätzliche Aktie für jeden von ihm gehaltenen Anteil.
Dabei handelt es sich um eine rein technische Maßnahme, durch die
keine Veränderung der Beteiligungsverhältnisse erfolgt. Ein
Aktiensplit gibt dem Besitzer daher keinen extra Wert, sondern
lediglich eine dem Splitverhältnis entsprechende und im
Börsenpreis verbilligte Anzahl zusätzlicher Aktien.
Die allgemein verbreitete Meinung ist, daß es sich bei einem
Aktiensplit um eine aktionärsfreundliche Maßnahme handelt.
Warren Buffett, der erfolgreichste Investor aller Zeiten, stimmt dieser
Ansicht nicht zu. Aus diesem Grund hat er bei seiner Investmentholding
Berkshire Hathaway nie einen Aktiensplit durchgeführt, so
daß sich die Berkshire-Aktie von 14 Dollar im Jahr 1965 auf rund
90.000 Dollar im Jahr 2005 verteuert hat. Das entspricht einer
durchschnittlichen jährlichen Wertsteigerung in Höhe von
24,5% über einen Vierzig-Jahres-Zeitraum.
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