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Mit Bottom-Up wird eine
Anlagestrategie bezeichnet, bei der die Fundamentaldaten des einzelnen
Unternehmens im Vordergrund stehen. Damit verneint der Bottom-Up-Ansatz
beim Investieren die Bedeutung von makroökonomischen
Rahmenbedingungen oder Marktzyklen. Der Bottom-Up-Anleger richtet seine
Aufmerksamkeit auch stärker auf das einzelne Unternehmen, als auf
die Branche, in der das Unternehmen tätig ist.
Der Bottom-Up-Ansatz vertritt die Auffassung, daß einzelne
Unternehmen sich sogar in einer allgemein problematischen Branche sehr
gut entwickeln können. Eine Bottom-Up-Anlagestrategie setzt die
intensive Beschäftigung mit dem einzelnen Unternehmen und alle
damit verbundenen Fragen voraus. Das bedeutet, daß sich der
Bottom-Up-Anleger sehr vertraut mit den Produkten und Dienstleistungen
sowie der finanziellen Stabilität oder den Geschäftsberichten
einer Gesellschaft machen muß. Das Gegenteil von Bottom-Up ist
Top-Down.
Value Investoren sind in der Regel Bottom-Up-Anleger.
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