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Valueinvesting.de - Lexikon · DCF-Modell

Die Abkürzung DCF steht für Discounted Cash Flow. Das DCF-Modell ist eine Methode, mit der die Attraktivität eines Anlageobjekts eingeschätzt werden kann. Dabei basiert eine DCF-Analyse auf der Summe aller für die Zukunft prognostizierten Cash Flows - i.d.R. eines Unternehmens - und diskontiert diese auf den Gegenwartswert ab. Um für den Cash Flow möglichst realistische Annahmen zu treffen, wird dieser nicht unendlich weit in die Zukunft projiziert. Gewöhnlich beschränkt man sich auf einen Zeitraum von zehn Jahren.

Der Diskontzins orientiert sich an der aktuellen Rendite langfristiger Staatsanleihen, dem sogenannten risikofreien Zins. Oftmals wird auch ein Diskontzins in Höhe der tatsächlichen Kapitalkosten eines Unternehmens verwendet. Sofern der mit DCF kalkulierte Wert eines Unternehmens über den an der Börse notierten Aktienkursen liegt, besteht für den Anleger die begründete Aussicht auf ein gutes Investment.

Das DCF-Modell stellt für den Investor ein sehr wertvolles und mächtiges Werkzeug dar. Seine Schwachstelle liegt aber in den unterschiedlichen Möglichkeiten bei der Bestimmung des verwendeten Cash Flows, beziehungsweise des Diskontzinses. Kleine Veränderungen dieser beiden Parametern ziehen große Auswirkungen auf den kalkulierten Wert nach sich. Daher wird der praktische Nutzen des DCF-Modells im Wesentlichen durch den Input des Investors bestimmt.



   


Letzte Aktualisierung: 14. April 2007 · Startseite · Sitemap · Impressum


   


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