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Die Abkürzung DCF
steht für Discounted Cash Flow. Das DCF-Modell ist eine Methode,
mit der die Attraktivität eines Anlageobjekts eingeschätzt
werden kann. Dabei basiert eine DCF-Analyse auf der Summe aller
für die Zukunft prognostizierten Cash Flows - i.d.R. eines
Unternehmens - und diskontiert diese auf den Gegenwartswert ab. Um
für den Cash Flow möglichst realistische Annahmen zu treffen,
wird dieser nicht unendlich weit in die Zukunft projiziert.
Gewöhnlich beschränkt man sich auf einen Zeitraum von zehn
Jahren.
Der Diskontzins orientiert sich an der aktuellen Rendite langfristiger
Staatsanleihen, dem sogenannten risikofreien Zins. Oftmals wird auch
ein Diskontzins in Höhe der tatsächlichen Kapitalkosten eines
Unternehmens verwendet. Sofern der mit DCF kalkulierte Wert eines
Unternehmens über den an der Börse notierten Aktienkursen
liegt, besteht für den Anleger die begründete Aussicht auf
ein gutes Investment.
Das DCF-Modell stellt für den Investor ein sehr wertvolles und
mächtiges Werkzeug dar. Seine Schwachstelle liegt aber in den
unterschiedlichen Möglichkeiten bei der Bestimmung des verwendeten
Cash Flows, beziehungsweise des Diskontzinses. Kleine
Veränderungen dieser beiden Parametern ziehen große
Auswirkungen auf den kalkulierten Wert nach sich. Daher wird der
praktische Nutzen des DCF-Modells im Wesentlichen durch den Input des
Investors bestimmt.
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