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In der Finanzbranche ist es
allgemein üblich, Unternehmen mit dem Cash Flow zu bewerten, der
sich aus dem Gewinn der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
zuzüglich Abschreibungen und eventuell anderen nicht
zahlungswirksamen Posten berechnet.
Warren Buffett betrachtet diese Berechnung als unvollständig. Nach
seiner Meinung müssen von dem Cash Flow noch die erforderlichen
Sachinvestitionen abgezogen werden, die das Unternehmen benötigt,
um seinen Geschäftsbetrieb und seine Wettbewerbsposition
langfristig aufrecht zu erhalten. Das Ergebnis nennt er
Eigentümergewinn.
Sofern die Höhe der Abschreibungen und Sachinvestitionen
weitestgehend übereinstimmt, liegen der Cash Flow und die
Eigentümergewinne langfristig sehr nah beieinander. Jedoch
übersteigen bei den meisten Unternehmen die Ausgaben für
Sachinvestitionen die Höhe der Abschreibungen.
In allen Fällen, in denen sich Abschreibungen und
Sachinvestitionen unterscheiden, liefert die Konzeption der
Eigentümergewinne ein genaueres Bild - als Cash Flow oder
ausgewiesener Gewinn - über die Ertragskraft eines Unternehmens.
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