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Für Value Investoren
zählt der Innere Wert gemeinsam mit der Sicherheitsmarge zu den
beiden wichtigsten Konzepten zur Beurteilung der relativen
Attraktivität von Wertpapieren und Unternehmen. Hierzu stellt der
Innere Wert den einzigen logischen Ansatz dar.
Warren Buffett definiert den Inneren Wert als die Summe aller
Barmittel, die dem Unternehmen während seiner verbleibenden
Lebenszeit entnommen werden können, abgezinst auf ihren
Gegenwartswert.
Seine Berechnung ist allerdings nicht einfach, da es sich bei dem
Inneren Wert nicht um eine präzise Zahl, sondern vielmehr um eine
Schätzung handelt, die zudem mit sich verändernden
Zinssätzen oder sich ändernden Projektionen der
zukünftigen Cash Flows eines Unternehmens laufend korrigiert
werden muß. Außerdem werden selbst zwei Personen, die sich
bei der Berechnung des Inneren Wertes auf die gleichen Daten
stützen, zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen.
Value Investoren akzeptieren, daß jede für den Inneren Wert
eines Unternehmens berechnete Zahl falsch ist. Das Konzept liefert
vielmehr eine Vorstellung für die Bandbreite des Inneren Wertes
eines Unternehmens. Mit diesem Verständnis angewendet, ist der
Innere Wert für den Investor ein unverzichtbares Hilfsmittel.
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