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Valueinvesting.de - Lexikon · Sachinvestitionen

Mit Sachinvestitionen bezeichnet man die Geldmittel, die vom Unternehmen zur Anschaffung oder Erweiterung von Gegenständen des Anlagevermögens aufgebracht werden müssen. Dazu zählen Dinge wie Grund und Boden, Gebäude oder Maschinen. Die Ausgaben für Sachinvestitionen dienen zur Aufrechterhaltung oder Steigerung der operativen Geschäftstätigkeit. Sie können aus der einfachen Instandsetzung eines Daches bestehen, aber auch aus dem Aufbau einer komplett neuen Fabrik.

Die Kapitalbeträge, die ein Unternehmen für Sachinvestitionen aufbringen muß, sind weitestgehend von der Branche abhängig, in der die Gesellschaft tätig ist. Zu den kapitalintensivsten Industrien gehören unter anderem Ölunternehmen, Telefongesellschaften, Automobilhersteller oder Versorger.

Bei der Auswahl eines Investments stellt die Höhe der Sachinvestitionen für den Anleger ein wichtiges Kriterium dar. Als Langfristanlage eignen sich insbesondere Unternehmen, die nur einen geringen Teil ihres Cash Flows in das Anlagevermögen re-investieren müssen. Der Umstand, daß diese Unternehmen wenig Geld ausgeben, um welches einzunehmen, macht sie langfristig zu einem sehr zuverlässigen Investment.

Darüber hinaus bieten diese Unternehmen einen besseren Schutz gegenüber Inflation, da auch das Anlagevermögen auf die allgemeine Steigerung des Preisniveaus reagiert und somit einen erhöhten inflationsbedingten Kapitalbedarf mit sich bringt. Unternehmen mit wenig materiellem Anlagevermögen - und damit geringeren Sachinvestitionen - werden von der Inflation zwar ebenfalls getroffen, die negativen Auswirkungen sind jedoch geringer.



   


Letzte Aktualisierung: 14. April 2007 · Startseite · Sitemap · Impressum


   


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