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Mit Sachinvestitionen
bezeichnet man die Geldmittel, die vom Unternehmen zur Anschaffung oder
Erweiterung von Gegenständen des Anlagevermögens aufgebracht
werden müssen. Dazu zählen Dinge wie Grund und Boden,
Gebäude oder Maschinen. Die Ausgaben für Sachinvestitionen
dienen zur Aufrechterhaltung oder Steigerung der operativen
Geschäftstätigkeit. Sie können aus der einfachen
Instandsetzung eines Daches bestehen, aber auch aus dem Aufbau einer
komplett neuen Fabrik.
Die Kapitalbeträge, die ein Unternehmen für Sachinvestitionen
aufbringen muß, sind weitestgehend von der Branche abhängig,
in der die Gesellschaft tätig ist. Zu den kapitalintensivsten
Industrien gehören unter anderem Ölunternehmen,
Telefongesellschaften, Automobilhersteller oder Versorger.
Bei der Auswahl eines Investments stellt die Höhe der
Sachinvestitionen für den Anleger ein wichtiges Kriterium dar. Als
Langfristanlage eignen sich insbesondere Unternehmen, die nur einen
geringen Teil ihres Cash Flows in das Anlagevermögen
re-investieren müssen. Der Umstand, daß diese Unternehmen
wenig Geld ausgeben, um welches einzunehmen, macht sie langfristig zu
einem sehr zuverlässigen Investment.
Darüber hinaus bieten diese Unternehmen einen besseren Schutz
gegenüber Inflation, da auch das Anlagevermögen auf die
allgemeine Steigerung des Preisniveaus reagiert und somit einen
erhöhten inflationsbedingten Kapitalbedarf mit sich bringt.
Unternehmen mit wenig materiellem Anlagevermögen - und damit
geringeren Sachinvestitionen - werden von der Inflation zwar ebenfalls
getroffen, die negativen Auswirkungen sind jedoch geringer.
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