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Valueinvesting.de - Lexikon · Streubesitz

Unter Streubesitz (englisch: Free Float) versteht man jene Aktien eines Unternehmens, die frei am Markt gehandelt werden und nicht im Besitz von Anlegern sind, die sich dauerhaft an einer Gesellschaft beteiligen wollen.

Wenn ein Anleger mehr als 5 % des Aktienkapitals einer Aktiengesellschaft besitzt, spricht man von Festbesitz. Zieht man den Festbesitz von 100% ab, erhält man den Streubesitz.

Unternehmen mit hohem Streubesitz werden allgemein vorteilhaft angesehen, da ihre Aktien dadurch besser gehandelt werden können. So stellt der Streubesitz beispielsweise ein Kriterium bei der Zusammenstellung von Aktienindizes dar.

Ein wichtiges Konzept des Value Investing sieht jedoch die Investition in Unternehmen vor, die über Eigentümer mit stabilen Mehrheiten verfügen. Dabei kann es sich um Aktienpakete des Unternehmensgründers, von Familien oder um Managementbeteiligungen handeln. Dadurch wird sichergestellt, daß die Aktionärsinteressen in diesen Unternehmen allerhöchste Priorität genießen.

Dabei hat der Privatanleger gegenüber institutionellen Investoren den Vorteil, daß er auch in Unternehmen investieren kann, von denen nur vergleichsweise wenig Aktien gehandelt werden. In dieser Kategorie ergeben sich oftmals sehr lukrative Investmentgelegenheiten. Zudem wird die Kursentwicklung dieser Aktien stärker von der Unternehmensentwicklung und nicht so sehr von allgemeinen Schwankungen des Aktienmarktes beeinflußt.



   


Letzte Aktualisierung: 14. April 2007 · Startseite · Sitemap · Impressum


   


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