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Mit Top-Down bezeichnet man
einen Investmentansatz, bei dem an erster Stelle die Ökonomie
eines Landes und erst danach die Industrien betrachtet werden, in die
es zu investieren gilt. Anschließend werden die Branchen oder
Sektoren bestimmt, die sich in dem gegebenen wirtschaftlichen Umfeld
voraussichtlich am besten entwickeln werden. Erst zum Schluß
werden die vermeintlich attraktivsten Unternehmen ihrer Branche
ausgewählt und deren Aktien gekauft.
Der Top-Down Ansatz ist damit das Gegenteil der Bottom-Up Methode, die
von den meisten Value Investoren angewendet wird. Dennoch ist der
Top-Down Ansatz für Value Anleger äußerst hilfreich,
sobald es darum geht, an der Börse heißgelaufene oder
besonders vernachlässigte Sektoren ausfindig zu machen.
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