Die großen Vermögen wurden nicht mit einem Aktiendepot aus 50 Werten gebildet, sondern meist von Leuten, die ein wundervolles Geschäft identifiziert haben.
Reales Aktiendepot vs. S&P 500



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Valueinvesting.de Aktiendepot vs. S&P 500 Index

Performance des Valueinvesting.de Aktiendepot

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Anlagestrategie

Das Valueinvesting.de Aktiendepot wird gegen eine Eigenkapitalbenchmark - dem amerikanischen Aktienindex Standard & Poor´s 500 – geführt. Dabei sieht die gewählte Anlagestrategie eine starke Konzentration des eingesetzten Kapitals auf eine begrenzte Anzahl von Unternehmen vor, die langfristig über außergewöhnliche ökonomische Aussichten verfügen und zu attraktiven Preisen verkauft werden. Der Fokus liegt weniger auf den jährlichen Bewegungen ihrer Aktienkurse, als auf den Gewinnzuwächsen der Unternehmen selbst. Denn sobald die wirtschaftlich konsolidierten Unternehmensgewinne wachsen (Warren Buffett prägte hierfür den Begriff der Look-Through-Earnings), wird schließlich auch das Valueinvesting.de Aktiendepot an Marktwert gewinnen.

Aktiendepot Analyse

Das Portfolio setzt sich aus Aktien von neun Unternehmen zusammen. Auf Basis der für das laufende Jahr geschätzten Unternehmensgewinne liegt das durchschnittliche Kurs-Gewinn-Verhältnis bei einem Wert von 12,8 (Stand: 07/2010). Dies entspricht einer Gewinnrendite von 7,8%. Im Vergleich dazu beläuft sich die deutsche Umlaufrendite, welche ein Maß für das Zinsniveau am Rentenmarkt ist, auf 2,3%. Damit liegt die Dividendenrendite des Aktiendepots mit 3,7% (nach Abzug von Abgeltungssteuer) komfortabel über der durchschnittlichen Rendite (vor Steuern) sämtlicher in Umlauf befindlichen festverzinslichen Wertpapiere (Anleihen).

Anmerkungen

Der dargestellte Zeitraum, in dem eine detaillierte Datenerhebung durchgeführt wurde, stellt für einen Renditevergleich das absolute Minimum dar.

Entscheidend ist nicht die kurzfristige, sondern die Performance über eine lange Zeit. Da die erzielbaren Renditen des Gesamtmarktes - hier repräsentiert durch den Standard & Poor´s 500 - in einigen Jahren bei Plus 20 oder 30% liegen, in anderen Jahren aber negativ ausfallen, sind Angaben auf Sicht von ein oder zwei Jahren unwichtig. Ein aussagekräftiger Zeitraum erstreckt sich gewöhnlich über mindestens fünf Jahre, wobei in diesen sowohl Aufschwung-, als auch Abschwungphasen enthalten sein sollten.

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