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Valueinvesting.de - Lexikon · Übersicht

Im Internet existieren bereits eine große Anzahl Lexika zum Thema Wirtschaft & Finanzen. Gerade für den deutschsprachigen Raum fehlt jedoch eine Zusammenstellung der für das Value Investing wesentlichen Begriffe. Daher soll das vorliegende Value Investing Lexikon diese Lücke ausfüllen.

Dabei wird bei allgemein verwendeten Vokabeln gelegentlich auf die Begriffserklärungen von Wikipedia zurückgegriffen, da diese unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation stehen. Bei den Spezialbegriffen handelt es sich teilweise um aus dem Englischen übersetzte, beziehungsweise eigene Definitionen.

Das vorliegende Lexikon unterschiedet sich von herkömmlichen Enzyklopädien in der Art und Weise der Begriffserklärungen. Ziel war, diese aus der Sicht des Anlegers zu erklären und dabei insbesondere Aspekte aus dem Value Investing einzubringen.

Ein mit knapp 800 Begriffen sowohl umfassendes als auch hochwertiges allgemeines Börsenlexikon wird auf den Seiten der F.A.Z. bereitgestellt. Ausdrücke, die an dieser Stelle fehlen oder nicht in ihrer ganzen Breite erörtert wurden, können dort nachgesehen werden.

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Eine Aktie ist ein Wertpapier und verbrieft den anteiligen Unternehmensbesitz. Darüber hinaus repräsentiert sie den Anspruch auf einen Teil der Vermögenswerte und des Gewinns des Unternehmens. [...]
 
Mit Aktienrückkauf bezeichnet man den Kauf der eigenen Aktien durch das Unternehmen an der Börse, um die Anzahl der in Umlauf befindlichen Anteile zu reduzieren. [...]
 
Durch einen Aktiensplit wird die Anzahl der ausgegebenen Aktien erhöht, um den Aktienkurs optisch zu verbilligen, beziehungsweise die Aktie leichter handelbar zu machen. [...]
 
Ein Anleger ist eine Person oder Institution, die Geld am Kapitalmarkt anlegt. Zudem kann der Anleger als Gegenteil des Spekulanten bezeichnet werden. [...]
 
Mit Bewertung bezeichnet man den Prozeß zur Bestimmung des aktuellen Wertes eines Unternehmens oder eines Vermögensgegenstandes. [...]
 
Die Bilanz ist die Gegenüberstellung der Vermögenswerte eines Unternehmens und deren Finanzierung mit dem Ziel, das Eigenkapital als Restgröße zu ermitteln. [...]
 
Mit Bottom-Up wird eine Anlagestrategie bezeichnet, bei der die Fundamentaldaten des einzelnen Unternehmens im Vordergrund stehen. [...]
 
Der Buchwert eines Unternehmens setzt sich aus der Summe der Positionen des Anlagevermögens mit den Werten, wie sie in der Bilanz stehen - abzüglich [...]
 
Der Cash Flow ist eine wirtschaftliche Meßgröße, mit deren Hilfe sich die Zahlungskraft eines Unternehmens beurteilen läßt. [...]
 
Die Abkürzung DCF steht für Discounted Cash Flow. Das DCF-Modell ist eine Methode, mit der die Attraktivität eines Anlageobjekts eingeschätzt werden kann. [...]
 
Mit Diversifikation bezeichnet man das Risikomanagement durch die Zusammenstellung eines Wertpapierportfolios mit einer möglichst großen Anzahl unterschiedlicher Investments. [...]
 
Die Dividendenrendite setzt die Dividende ins Verhältnis zum Aktienkurs und macht die Ausschüttung dadurch mit der Rendite anderer Wertpapiere und Anlageformen vergleichbar. [...]
 
Die Eigenkapitalrendite oder Eigenkapitalrentabilität (englisch: Return on Equity oder ROE) stellt für Investoren eine sehr wichtige Kennzahl dar. [...]
 
Als Eigentümer bezeichnet man eine Person, ein Unternehmen oder eine Institution, sobald sie einen Anteil an einem Unternehmen hält. [...]
 
[...] Das Ergebnis nennt er Eigentümergewinn.
 
Durch die Fundamentalanalyse versucht man, die Wertentwicklung eines Wertpapiers einzuschätzen. [...]
 
Die Gesamtkapitalrendite oder Gesamtkapitalrentabilität (englisch: Return on Assets oder ROA) ist das breiteste Maß für die Fähigkeit eines Unternehmens, [...]
 
Mit Gewinn je Aktie wird der Anteil am Unternehmensgewinn bezeichnet, der auf jede einzelne in Umlauf befindliche Aktie entfällt. [...]
 
Mit Inflation bezeichnet man die Rate, um die sich das allgemeine Preisniveau für Waren und Dienstleistungen verteuert. [...]
 
Für Value Investoren zählt der Innere Wert gemeinsam mit der Sicherheitsmarge zu den beiden wichtigsten Konzepten zur Beurteilung der relativen Attraktivität von Wertpapieren [...]
 
Der persönliche Kompetenzbereich ist ein Konzept aus dem Value Investing und steht in direktem Gegensatz zu der weit verbreiteten Annahme, [...]
 
[...] Dagegen sind viele Value Investoren Verfechter eines Konzentrierten Portfolios.
 
Zur Beurteilung der finanziellen Stärke eines Unternehmens hat die Kennzahl der Liquidität [...]

[...] Somit gelangt Warren Buffett zu Berkshires Look-Through-Earnings, deren "Gewinnrealität" sich von den allgemein anerkannten Rechnungslegungsprinzipien unterscheidet.

Das Nettoumlaufvermögen (englisch: Working Capital) ergibt sich aus dem Umlaufvermögen eines Unternehmens abzüglich dessen kurzfristiger Verbindlichkeiten. [...]
 
Die Performance ist die jährliche Rendite eines Investments und wird in Prozent ausgedrückt. [...]
 
Der Risikobegriff ist für den Investor in zweifacher Hinsicht von Bedeutung. Zum einen wird an den Wirtschaftsakademien dieser Welt die Schwankungsbreite von Aktienkursen [...]
 
Mit Sachinvestitionen bezeichnet man die Geldmittel, die vom Unternehmen zur Anschaffung oder Erweiterung von Gegenständen des Anlagevermögens aufgebracht werden müssen. [...]
 
Der Shareholder Value Ansatz geht auf das im Jahr 1986 veröffentlichte Buch von Alfred Rappaport zurück. [...]
 
Die Sicherheitsmarge ist ein Konzept des Value Investing, bei dem der Anleger nur Wertpapiere kauft, deren Marktpreise signifikant unter ihrem Inneren Wert liegen. [...]
 
Der Spekulant ist das Gegenteil des Anlegers. Spekulation macht großen Spaß, sofern man mit ihr richtig liegt. [...]
 
Unter Streubesitz (englisch: Free Float) versteht man jene Aktien eines Unternehmens, die frei am Markt gehandelt werden und nicht im Besitz von Anlegern sind, die [...]
 
Mit Top-Down bezeichnet man einen Investmentansatz, bei dem an erster Stelle die Ökonomie eines Landes und erst danach die Industrien betrachtet werden, in die [...]
 
Die Verschuldung (englisch: Long-Term Debt) eines Unternehmens ergibt sich aus den bilanziellen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. [...]
 
Prinzipiell drückt der Zinseszins aus, daß Zinsen, die aufgrund einer verzinslichen Kapitalanlage am Ende eines bestimmten Zeitraums gutgeschrieben werden, ab Beginn [...]
 


   


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