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Durch die
Fundamentalanalyse versucht man, die Wertentwicklung eines Wertpapiers
einzuschätzen. Im Gegensatz zur technischen Analyse zieht die
Fundamentalanalyse zur Bewertung von Aktien unternehmensspezifische
Daten sowie Daten des ökonomischen Umfelds heran.
Ziel der Fundamentalanalyse ist die Ermittlung eines “fairen” oder
“angemessenen” Preises einer Aktie beziehungsweise eines Unternehmens.
Die Fundamentalanalyse basiert auf den klassischen Methoden der
Bilanzanalyse sowie auf einer Reihe von aktienkursbezogenen
Verhältniszahlen, wie dem Kurs-Gewinn-Verhältnis oder der
Dividendenrendite. Als Ergebnis der Fundamentalanalyse erhält man
Hinweise auf die mögliche Über- oder Unterbewertung einer
Aktien beziehungsweise eines Unternehmens und damit Ideen für eine
entsprechende Handlungsstrategie am Aktienmarkt.
Die Fundamentalanalyse stellt die Basis des Value Investing dar. Als
Begründer der Fundamentalanalyse gilt Benjamin Graham, der von
1928 bis 1957 an der Columbia University unterrichtete, an der auch
Warren Buffett zu seinen Schülern gehörte. Im Jahr 1934
veröffentlichte Benjamin Graham gemeinsam mit David Dodd das Buch
Security Analysis, welches noch heute als Bibel für Value
Investoren gilt.
Diese
Begriffsdefinition basiert auf dem Artikel Fundamentalanalyse
aus der freien Enzyklopädie Wikipedia
und steht unter der GNU-Lizenz
für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste
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